Veröffentlicht: 26.07.2025 Von: Claudia Marsal

Graffiti-Killer legt los: Jetzt hat das Theater ein Ende

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Narrenhände beschmieren Tisch und Wände: In Prenzlau ist man die ständigen Verunzierungen leid. Hier setzt man auf Profis beim Entfernen und Schützen.

Ist das Kunst oder kann das weg? Die Frage stellt sich ein ums andere Mal, wenn neue Graffiti-Schmierereien auftauchen. In Prenzlau macht man damit in der Regel kurzen Prozess.

Hässliche Schriftzüge müssen weg

Dort kommen Profi-Entferner wie Bernd Tank zum Einsatz. Der Experte aus Mühlhof kümmert sich um die hässlichen Schriftzüge und Bilder, so wie dieser Tage wieder in der Innenstadt. Über 100 Quadratmeter waren hier von bislang unbekannten Tätern verunziert worden.

Betroffen war vor allem ein markantes Gebäude an der viel befahrenen Babette-Kreuzung. Der gleichnamige Friseursalon erstrahlt seit Mitte der Woche wieder in seiner Originalfarbe Rot. Bernd Tank hat mit seiner Firma aus Mühlhof allein fürs Entfernen der Zeichen und Bilder vier Tage benötigt, wie er im Gespräch mit dem Uckermark Kurier sagte: „Im Anschluss musste der Untergrund saniert werden, weil auch er in Mitleidenschaft gezogen worden war. Dann hat die Geschäftsleitung entschieden, dass der komplette Bau neu gestrichen wird.“

Der Anstrich brachte dem Gebäude letztlich nicht nur frische Farbe, sondern enthielt auch einen Graffitischutz. Dieser hat den Vorteil, dass Hauseigentümer eventuelle neue Schmiereien künftig mit purem Wasser und ohne Chemie abwischen können. „Jetzt hat das Theater hier endlich ein Ende“, freut sich die Graffiti-Killer. Seine Fähigkeiten sind mittlerweile in ganz Deutschland geschätzt. Anfang des Jahres hatte sich der Unternehmer aus der Uckermark beispielsweise um das 27 Meter hohe Messe-M der Uni-Stadt Leipzig gekümmert.

Geld damit verdient

Bernd Tank verdient schon seit Jahren mit dem Schutz vor Farbschmierereien sein Geld. Trotzdem wird der Uckermärker nicht müde, sich über Graffiti zu echauffieren: „So viel Nichtwertschätzung von fremdem Eigentum, wie dahinter steckt, da fehlen mir einfach die Worte.”

Der Firmenchef unterstützt deshalb am liebsten bei der Prävention. Flächen vorbeugend vor Graffiti, Aufklebern und Plakaten zu schützen – das nütze Hausbesitzern mehr, schließlich gingen die Schäden durch Vandalen und Sprayer alljährlich in die Hunderttausende Euro, so Tank gegenüber der Redaktion.

Bitte Fachfirmen beauftragen!

Er empfiehlt, betroffene Flächen zunächst mit einem Graffiti-Entferner zu reinigen und die Oberfläche gegebenenfalls zu reparieren und farblich zu gestalten. „Danach wird ein Antigraffiti-Schutz aufgebracht. Hierbei handelt es sich entweder, so wie bei uns, um ein Einkomponentensystem, das sich von Fachfirmen einfach und stressfrei wie Farbe auf Raufaser auftragen lässt.“

Oder es gebe Mehrkomponentensysteme anderer Hersteller, die diszipliniert in zeitlich genau definierten Arbeitsschritten aufzutragen seien, damit sie halten. Ein Einkomponentensystem verzeihe allerdings Fehler beim Auftragen; stellt Bernd Tank als Vorteil heraus: „Es gibt sogar schon Antigraffiti-Schutz, den man eingefärbt bestellen kann. Da spart man sich die Farbe beim Herrichten der Fläche. Wenn der Schutz außerdem noch UV-beständig ist, bleicht er nicht einmal aus; die Farbe bleibt also unverändert. Und wenn er von innen sogar diffusionsoffen ist, dann kann die Feuchtigkeit aus der Mauer oder dem Putz nach außen entweichen. Mensch und Mauer bleiben somit gesund.”

Je eher die Reinigung, desto besser

Sein Fazit: „Je einfacher die Reinigung geht, desto schneller kann sie erfolgen. Und wenn das fix geht, verlieren die Sprayer meistens die Lust, und man ist sie los.“

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Veröffentlicht: 20.07.2024 Von: Cindy Mutschler

Viel mehr als ein Schutz vor Schmierereien! So ist dieses Kunstwerk entstanden

Wieder ist ein hässlicher Schandfleck in Prenzlau verschwunden. Ein Gemeinschaftsprojekt konnte künstlerisch und nachhaltig umgesetzt werden.

Ein Zitat des spanischen Malers Pablo Picasso "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele" ziert fortan die Fassade des Hauses in der Paul-Gloede-Straße in Prenzlau, die zur Uckerseehalle führt und zuvor von hässlichen Schmierereien verunstaltet war.

Ungewöhnliche Arbeit für die Künstlerin

Kreativ ausgelassen hat sich in den letzten vier Wochen dort die Familie Tank. Unternehmer Bernd Tank ist vielen Uckermärkern bereits von anderen Projekten in der Kreisstadt bekannt, bei denen er seinen Graffitischutz einsetzte. Das Besondere beim aktuellen Auftrag war die Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau Doreen.

Die Künstlerin, die im vergangenen Jahr ihre Bilder in der Pop-up-Galerie in der Prenzlauer Friedrichstraße ausstellte, verwandelte die riesige Wandfläche in ein neues Kunstwerk. "Dass ich mit 53 Jahren mal auf einer Baurüstung stehe und meinen Entwurf von einem Blatt Papier an eine Hausfassade male, hätte ich auch nie gedacht", sagte die Prenzlauerin.

Aufwendige Vorbehandlungen nötig

Ehemann Bernd erklärte, dass eine aufwendige Vorbereitung nötig war. "Bedingt durch das Alter des Untergrundes hat es viele Vorbehandlungen gebraucht, um überhaupt mit der eigentlichen Arbeit beginnen zu können."

Die vielen Menschen, die tagtäglich die stark befahrene Straße passieren - sei es auf dem Weg zur Kita, Schule oder zu Veranstaltungen in der Uckerseehalle -, fragen sich wahrscheinlich, was es mit dem Logo der Sparkasse Uckermark an der nun strahlenden Wand auf sich hat.

Thorsten Weßels, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Uckermark, weiß die Antwort: "Die Sparkasse Uckermark engagiert sich über ihr Kerngeschäft, die Erbringung von Finanzdienstleistungen, hinaus für unsere Region als Ganzes. Aus diesem Grund fördern wir verschiedene Projekte, auch aus dem Bereich der Kunst und Kultur."

Finanzielle Unterstützung

Gemeinsam mit der Stadt Prenzlau setze sich die Sparkasse dabei auch für die nachhaltige Verschönerung der uckermärkischen Kreisstadt ein. Auf Nachfrage des Bürgermeisters Hendrik Sommer (parteilos) habe die Sparkasse Uckermark einen, wie der Vorsitzende mitteilte, erheblichen finanziellen Beitrag für die Umsetzung des Projektes in der Paul-Gloede-Straße zur Verfügung gestellt.

In Absprache mit dem Hauseigentümer, der ebenfalls seinen Beitrag leistete, konnte jetzt der Konzeptvorschlag der Familie Tank durch das Ehepaar selbst verwirklicht werden und der Weg zur beliebten Sport- oder Kulturstätte optisch verschönert und geschützt werden.

Bernd Tank teilte mit, dass er selbst die Patenschaft für die Fassade übernehme und unerwünschte Schmierereien wieder entfernen werde. Er appelliere jedoch an die Vernunft, dass das neue Kunstwerk geachtet wird.

Pressemittelung 27.11.2020 Verkaufsstart BTPROTECT HOLZSCHUTZ

Deutscher Erfindergeist revolutioniert Holzschutz

Holz als biologischer und vor allem nachhaltiger Baustoff gewinnt zurzeit wieder an großer Bedeutung. Immer öfter wird Holz dabei im Außenraum eingesetzt und ist daher der Witterung und dem natürlichen Verschleiß ausgesetzt. Es gibt traditionelle Methoden Holz zu schützen, die im Wesentlichen verhindern sollen das Feuchtigkeit in die offene Oberflächenstruktur der Holzbauelemente eindringt. Egal ob das Fette oder Poren-verschließende Beschichtungen sind, die Gasdiffusion, die so wichtige Eigenschaft des Holzes, wird dadurch beeinträchtigt.

Jetzt ist das physikalische Prinzip der Hydrophobierung auch für Holzbauelemente einsetzbar. Mit BTPROTECT HOLZSCHUTZ ist es gelungen ein funktionelles Silikonharz soweit mit Wasser zu verdünnen, das es leicht zu verarbeiten, seine wasserabweisenden Eigenschaften in der Tiefe der Holzoberfläche entfaltet. Die Gasdiffusion wird dadurch nicht beeinflusst.

Die einmalige Anwendung bietet Schutz für das behandelte Holz für bis zu 20 Jahre und sichert die Werthaltigkeit der Bausubstanz da der natürliche Verrottungsprozess von Holz gestoppt wird. Und so gesehen ist BTPROTECT HOLZSCHUTZ ein nachhaltiger Beitrag zum Schutz unserer Wälder.

Das Produkt des deutschen Herstellers aus Prenzlau in der Uckermark ist lösungsmittelfrei und wird im Verhältnis 1 zu 4 bis 1 zu 9 verdünnt. Entweder durch traditionelles Streichen oder im Sprühverfahren reicht ein Liter BTPROTECT HOLZSCHUTZ für bis zu 160 m².

BTPROTECT HOLZSCHUTZ selber ist farblos und trocknet klebefrei innerhalb der Oberfläche und verträgt sich so mit in die Poren eindringenden Farbgebungen. Zu beziehen ist BTPROTECT über den Onlineshop des Herstellers unter www.btprotect.shop.